Für die Stämme und Bezirke im Diözesanverband Köln besteht die Möglichkeit Zuschüsse aus dem Landesjugendplan zu beantragen.
Diese Anträge werden vom Diözesanbüro bearbeitet und beim rdp eingereicht.
Es gibt verschiedene Arten von Maßnahmen, für die ihr Zuschüsse beantragen könnt.
Für 2026 gelten folgende Zuschusssätze:
Euro 1 für Freizeiten pro Person und Tag Euro 1 für Ökoantrage pro Person und Tag Euro 3,50 für Bildungsveranstaltungen pro Person und Tag für Stämme Euro 4,50 für Bildungsveranstaltungen pro Person und Tag für Bezirke
Die Anmeldung für Zuschüsse in 2026 ist nicht mehr möglich.
2026 gelten folgende Voraussetzungen, die ihr für die Beantragung von Zuschüssen erfüllen müsst. Daher im Folgenden eine kurzer Zusammenfassung der wichtigsten Bedingungen:
1. Die Veranstaltung, für die ihr bei uns Zuschüsse beantragen wollt, mussten bis zum 31.03.2026 angemeldet werden. Eine Veranstaltung, die nicht angemeldet ist, können wir bei der Verteilung der Zuschüsse leider nicht berücksichtigen.
2. Die Unterlagen müssen 2 Monate nach Veranstaltungsende vollständig bei uns im Diözesanbüro vorliegen. Zu den Unterlagen gehören:
Teilnahmeliste im rdp-Format (Vorlage findet ihr hier)
Eine Übersicht der Ausgaben
Alle Belege (Belege, die nicht digital ausgestellt wurden, müssen im Original vorliegen. Der Platz- oder Raumbeleg ist zwingend erforderlich. Bitte klebt Kassenbons und ähnliche Quittungen, die nicht Din A4 sind, auf einen Zettel.)
Die Bestätigung über andere Zuschüsse (bspw. kommunale Mittel oder KJG)
Ggf. Öko-Antrag
3. Freizeiten müssen mindestens 3 Tage dauern
4. Ihr müsst an mindestens einem ZEM teilgenommen haben. Hierzu gibt es noch ein paar Anmerkungen:
Ihr müsst nur an einem ZEM teilgenommen haben, wenn ihr Zuschüsse für das Sommerlager beantragen wollt.
Solltet ihr Stufenlager veranstalten, so muss in jedem Lager jemand dabei sein, der ein ZEM besucht hat. Es ist dabei aber egal, welches ZEM das war. (Bspw. muss bei einem Juffisommerlager nicht extra das Juffi-ZEM besucht werden.
Die ZEM-Teilnahme ist gültig für das entsprechende Kalenderjahr. In der Regel werden die ZEMs im Frühjahr stattfinden, so dass .
Für besonders nachhaltige Lager ist es möglich den Öko-Euro zu bekommen.
Er soll eure Bemühungen unterstützen und gewährt euch voraussichtlich 1 Euro zusätzlich pro Teilnehmertag. Wollt ihr den Öko-Euro beantragen, reicht ihr neben den üblichen Unterlagen den Öko-Antrag ein. Und wir benötigen Quittungen über sämtliche Ausgaben, damit wir prüfen können, ob ihr entsprechend eingekauft habt.
Grundsätzlich könnt ihr alle Fragen auch immer an das Diözesanbüro richten - per Mail, oder auch gern per Telefon unter 0221- 937020- 50.
Zuschüsse gibt es für Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen (Bildungsveranstaltungen sowie Freizeiten) und für Veranstaltungen mit Leitenden (Aus- und Fortbildung sowie Qualitätssicherung).
Für einen besseren Überblick kannst du dir auch dieses Schaubild ansehen.
Bei den Zuschüssen, die ihr bei uns beantragt, handelt es sich um Mittel des Landes NRW. Verteilt werden sie über den Ring deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnen NRW e.V. (RdP).
Darüber hinaus kannst du oft auch kommunale Mittel für euer Veranstaltungen bekommen. Hierfür musst du dich bei eurer Stadt/ Gemeinde informieren.
Im Prinzip ja. Die Veranstaltung darf nur nicht „überfördert” werden, also mit mehr Geld gefördert werden, als eigentlich ausgegeben wurde.
Es gibt einen Eigenanteil von 10 % der Gesamtkosten. Hinzu gerechnet wird die kommunale Förderung. Wenn dann noch Kosten übrig sind, kannst du noch Landesmittel über den RdP beantragen.
Für besonders nachhaltige Lager ist es möglich den Öko-Euro zu beantragen. Er soll eure Bemühungen unterstützen und gewährt 2 € zusätzlich pro Teilnahmetag. Grundsätzlich kannst du für alle Veranstaltungen den Öko-Euro beantragen. Du musst dafür einfach auf dem Anmeldeformular das Feld Öko-Euro ankreuzen. Bei der Abrechnung reichst du dann neben den anderen Unterlagen auch den ausgefüllten Öko-Euro-antrag-Formular ein. Den schaust du dir am besten schon vor der Veranstaltung an, damit du weißt, worauf es ankommt, wenn man den Öko-Euro bekommen möchte.
Schau bei Fragen rund um den Öko Euro, doch gerne auf die entsprechende Seite vom FAK Ökologie zum Öko-Euro.
Bei allen Veranstaltungen, die du über das Diözesanbüro abrechnest, ist derzeit der DV Köln Träger der Veranstaltung und so auch verantwortlich für die Unterlagen. Reiche daher bitte alle Quittungen und Belege im Original ein, Scans reichen nicht, es sei denn du hast eine Rechnung auch nur als Mailanhang erhalten.
Der RdP hebt die Originalunterlagen 10 Jahre lang auf, so dass sie jederzeit für eine Prüfung durch das Land vorliegen.
Theoretisch könnten die Originalbelege auch bei der Kommune, bei uns oder bei eurem Kassenwart aufbewahrt werden.
Sie müssen dann aber für eine Prüfung des Landes NRW innerhalb einer Woche vorliegen.
Da weder der RdP noch wir in den Diözesanbüros scharf darauf sind, diese Quittungen dann in aller Eile auftreiben zu müssen, bleibt es dabei, dass die Originale an den RdP geschickt werden. Vielleicht gibt sich das Land in einigen Jahren ja auch mit digitalen Nachweisen zufrieden.
Falls bei eurer Kommune auch mal eine Prüfung stattfindet, wo die Originalunterlagen verlangt werden, können sie kurzfristig beim RdP angefordert werden.
Im Prinzip nicht. Wenn ihr jedoch eine Anschaffung speziell für diese eine Veranstaltung anschafft, die ihr abrechnet, werden die Kosten normalerweise auch anerkannt, z. B. bei einem Kostüm, das ihr für das Motto eures Lagers brauchtet. Wenn es sich dagegen um eine Anschaffung handelt, die weiter verwendet werden kann (Zeltmaterial, Grill, Geschirr etc.) werden die Kosten anteilig angerechnet. Angerechnet werden höchstens 50 € pro Position, insgesamt dürfen die Anschaffungskosten nicht mehr als 5 % der Gesamtkosten betragen.
Das heißt, wenn ihr beispielsweise Geschirr für 150 € kauft, werden 50 € angerechnet, ihr müsst aber mindestens 1000 € Gesamtkosten haben.
Beim Öko-Euro wird die tatsächliche Durchführung des Lagers bewertet. Wenn ihr also alle Garantiekriterien auf dem Lager selber einhalten könnt, könnt ihr sicher sein, den Zuschuss zu bekommen.
Wenn ihr ein Garantiekriterium nicht erfüllen könnt, ist das erstmal kein Problem. Vielleicht seid ihr in anderen Kategorien über unseren Anforderungen oder macht besonders gute inhaltliche Arbeit. Meldet euch bei uns, gerne auch mit Vorschlägen, dann finden wir gemeinsam eine Lösung. Eine Möglichkeit ist auch immer sich das Öko-Upgrade – unsere ökologische Methodenkiste auszuleihen – auszuleihen, um damit euer Lager aufzupeppen. Es gilt jedoch immer: wenn ein Ausschlusskriterium bei euch zutrifft, können wir euch den Öko-Euro nicht gewähren.
Prinzipiell möchten wir euch so schnell wie mögliche eine Antwort geben. Eine pauschal Aussagen können wir da nicht machen, da es von mehreren Faktoren abhängt. Z. B. wie viele Anfragen aktuell rein kommen oder wie komplexe euer Anliegen ist. Dann kann es schon mal sein, dass wir mehrere Wochen brauchen. Bitte plant genug Zeit in eurer Planung ein und versucht uns nicht erst auf der Fahrt oder kurz davor zu erreichen.
Das Antragsformular reicht ihr zusammen mit den normalen (rdp) Anträgen in der Rolandstraße ein. Ohne rdp-Antrag könnt ihr auch den Öko-Euro nicht beantragen. Ihr bekommt dann eine separate Rückmeldung von uns nur zum Öko-Antrag.
Zusätzliche Fahrzeuge sind alle Kraftfahrzeuge, die Ihr benutzt, also exklusive Bahn, Fahrrad, ÖPNV, Reisebus, etc. Diese Fahrzeuge sollen jeweils nicht mehr als 500km fahren. Dazu zählen Anreise, Einkaufen, Ausflüge und alles andere. Falls ihr Besucher bekommt (zum Beispiel einen Kuraten), dann zählt dies auch zu den zusätzlichen Fahrzeugen.
Es gibt zwei Möglichkeiten: Im besten Fall sprechen sich alle Gruppen miteinander ab und beantragen gemeinsam den Öko-Euro. Dann braucht es eine gemeinsame rdp-Abrechnung und einen gemeinsamen Öko-Euro-Antrag.
Wenn nicht alle Gruppen den Öko-Euro beantragen möchten, können einzelne Anträge gestellt werden. Diese müssen aber an einen rdp-Antrag angehangen werden. Dazu muss auch eine Rechnung über Transport, Verpflegung und Aufenthalt vorliegen. Es kann dann z.B. sein, dass bei einem Bezirkslager der Bezirk den Platz und einen Reisebus bucht. Darüber müssen dann Rechnungen an die Stämme geschrieben werden, damit die Stämme einen vollständigen rdp-Antrag und einen Öko-Euro Antrag stellen können.
Am besten sprecht ihr euch vor dem Lager miteinander ab, welche der beiden Möglichkeiten am besten für euch ist.
Wenn ihr Kriterien gar nicht erfüllen könnt, ist euer Lager an dieser Stelle nicht mehr nachhaltig. Bitte berücksichtigt bei der Planung nachhaltige Gesichtspunkte und nehmt nicht geplante Lager. Aus unserer Erfahrung ist es schwierig ein nicht-ökologisches Lager nach der Planung oder während der Durchführung ökologisch zu gestalten. Guckt aber auch gerne in den Punkt "Wir können ein Kriterium nicht erfüllen. Was machen wir?".
Nein, das ist leider nicht möglich. Der Öko-Euro wird aus rdp-Mitteln finanziert und muss auch darüber abgerechnet werden. Wenn ihr Fragen zu rdp-Mitteln habt, meldet euch beim Diözesanbüro: info@dpsg-koeln.de
Wenn ihr ein Kraftfahrzeug mehr habt, ist das kein Ausschlusskriterium. Vielleicht seid Ihr in anderen Kategorien über unseren Anforderungen oder macht besonders gute inhaltliche Arbeit. Meldet euch bei uns, gerne auch mit Vorschlägen, dann finden wir gemeinsam eine Lösung.
Wie leider so oft ist es ein "es kommt drauf an". Prinzipiell hoffen wir, dass ihr euch Gedanken macht über Bio, unverpackt, Saisonalität und Regionalität. Bitte vermittelt eure Gedanken insbesondere an das Küchen-/Einkaufsteam. Da die meisten ökologischen Gesichtspunkte für unterschiedliche Lebensmittel unterschiedlich sind, bitten wir euch mit gesundem Menschenverstand Entscheidungen zu treffen und euch im vorhinein inhaltlich damit auseinanderzusetzen. In der Regel gilt aber dass pflanzliche Produkte, tierischen und vor allem Fleisch/Fisch vorzuziehen sind, da die Ökobilanz von tierischen Produkten und Fleisch/Fisch insbesondere kritisch ist.
Hauptmahlzeiten sind alle Mahlzeiten, die über das klassische Frühstück (Brot/ Müsli) und Abendbrot hinausgehen. Explizit zu den Hauptmahlzeiten gehört z. B. auch das kalte Mittagessen im Sommer oder der Mitternachtssnack mit Würstchen. Ein Kartoffelsalat mit Würstchen ist eine Hauptmahlzeit. Auch Essen in Restaurants oder Imbissen (z. B. auf Ausflügen oder als Abschlussessen) gehören dazu.
Bei Bio-Qualität von Fleisch bzw. Fisch sind auch die Komponenten zu beachten, die in nicht-Hauptmahlzeiten verwendet werden könnten (z.B. Aufschnitt, Graved Lachs, etc.).
Wie leider so oft ist es ein "es kommt drauf an". Prinzipiell hoffen wir, dass ihr euch Gedanken macht über Bio, unverpackt, Saisonalität und Regionalität. Bitte vermittelt eure Gedanken insbesondere an das Küchen-/Einkaufsteam. Da die meisten ökologischen Gesichtspunkte für unterschiedliche Lebensmittel unterschiedlich sind, bitten wir euch mit gesundem Menschenverstand Entscheidungen zu treffen und euch im vorhinein inhaltlich damit auseinanderzusetzen. In der Regel gilt aber dass pflanzliche Produkte, tierischen und vor allem Fleisch/Fisch vorzuziehen sind, da die Ökobilanz von tierischen Produkten und Fleisch/Fisch insbesondere kritisch ist.
Wie leider so oft ist es ein "es kommt drauf an". In der Regel gilt aber dass pflanzliche Produkte, tierischen und vor allem Fleisch/Fisch vorzuziehen sind, da die Ökobilanz von tierischen Produkten und Fleisch/Fisch insbesondere kritisch ist. Beim Unterschied Metzger gegen Bio-Fleisch kann man leider nichts pauschal sagen. Die beste Variante neben Verzicht oder Reduktion, wäre hier Bio-Fleisch vom Metzger. Leider schlachten viele Metzger nicht selber und daher kann es sein, dass sowohl das Fleisch vom Metzger, als auch das Fleisch aus dem Supermarkt/Discounter aus der Großschlachterei kommen. Bitte informiert euch daher unbedingt vorher.
Bitte versucht Leerfahrten mit dem Reisebus unbedingt zu vermeiden. Möglichkeiten sind zum Beispiel die Planung mit anderen Stämmen/Gruppen aus eurer Gemeinde, Bezirk oder Diözese, die in der gleichen Region ein Lager machen wollt. Dann könnte Gruppe A die erste Woche ein Lager haben und wenn der Bus nach der Woche Gruppe A abholt, könnte er Gruppe B mitbringen. Weitere Alternativen zum Reisebus sind natürlich die Bahn, Fernbus (Flixbus) oder andere Reisearten mit geringem ökologischen Fußabdruck. Generell ist eine Leerfahrt kein Ausschlusskriterium, aber die Garantiekriterien werden dadurch dann nicht mehr erfüllt. Guckt daher auch gerne in den Punkt "Wir können ein Kriterium nicht erfüllen. Was machen wir?".
Freizeiten sind Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen ohne Bildungsprogramm.
Auch wenn es sich um ein Spiel- und Spaßwochenende handelt, habt ihr vorher meistens ein Beschäftigungsprogramm für die Kinder und Jugendlichen erarbeitet. Überlegt also, ob ihr eure Veranstaltung nicht doch als Bildung abrechnen wollt! Das erhöht den Zuschuss und beim Kursbericht sind wir euch gerne behilflich.
Freizeiten können zwischen drei und einundzwanzig Tagen dauern und es gibt Zuschüsse für Teilnehmende von 6- 26 Jahren.
Zu Freizeiten gehören unter anderem die Kinder- und Jugenderholungsmaßnahmen (KuJ), also eure Sommerlager!
Voraussetzung für die Bezuschussung eures Sommerlagers ist die Teilnahme an einem ZEM des laufenden Jahres.
Neben der Teilnahmeliste und dem Erfahrungsbericht reicht ihr eure Quittungen und Belege ein und eine Zusammenstellung aller (förderfähigen) Kosten. Ihr könnt dazu das Formular benutzen oder eine eigene Tabelle mit denselben Kategorien erstellen.
Bei der Abrechnung benutzt ihr am besten die Checkliste und reicht sie mit ein.