Kurat*in werden

Du willst Kurat*in in deinem Stamm oder Bezirk werden?

Wunderbar! Dafür gibt es jedoch einige Voraussetzungen und Abläufe, die wir dir hier kurz erklären möchten.

Voraussetzungen

Zur Übernahme des Kurat*innenamtes auf Stammes- oder Bezirksebene ist berechtigt, wer Theologie studiert oder den Kurat*innenkurs erfolgreich absolviert hat und von den Mitgliedern der Stammes- oder Bezirksversammlung zur Übernahme dieser Aufgabe gewählt wurde. Die kirchliche Beauftragung und damit die Berechtigung, das Kurat*innenenamt auszuüben und alle Rechte und Pflichten wahrzunehmen, geschieht durch den Diözesankuraten in Stellvertretung für den Erzbischof.

Die Kurat*innenkurse werden in der Region West (Die DPSG DVs Aachen, Essen, Köln, Münster, Paderborn) normalerweise alle 2 Jahre angeboten.

Ablauf

  • Ihr sprecht in der Leitendenrunde darüber, dass du Kurat*in werden willst.
  • Du kontaktierst den Diözesankuraten und informierst ihn. Er prüft, ob du die formalen Voraussetzungen erfüllst.
  • Ihr oder der Diözesankurat kontaktiert euren Leitenden Pfarrer der Gemeinde, der sein Einverständnis für deine Wahl geben muss. Sicher schadet es auch nicht, sich kennenzulernen.
  • Du wirst auf der Versammlung gewählt.
  • Du wirst vom Diözesankuraten beauftragt.

Wie läuft das mit der Beauftragung?

Die Beauftragung geschieht in zweierlei Weise:

  • Formal durch Überreichung einer entsprechenden Urkunde.
  • Feierlich durch eine Segnung mit Übergabe des Kurat*innenkreuzes (wird vom Stamm/Bezirk übers Rüsthaus bestellt) in einem kleinen Gottesdienst. Schön ist es, dies in einem Gemeindegottesdienst der Pfarrei zu begehen, der vom Stamm/Bezirk mitgestaltet wird. Auch kann dies in einer besonderen Veranstaltung/Aktion des Stammes geschehen (Stammestag, Stufenwechsel, Adventsfeier, Bezirkstag). Auch in einem geeigneten Moment bei einem Lager (Lagergottesdienst) kann es schön sein. Möglich ist auch die Beauftragung bei einer Diözesanveranstaltung gemeinsam mit anderen „Kurskolleg*innen“.